RUSALKA Dvořák – Staatstheater Braunschweig

RUSALKA Dvořák – Staatstheater Braunschweig

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Language: German

Type: Human

Number of phrases: 337

Number of words: 2817

Number of symbols: 13851

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05:55
Hei, wie der Mond über dem Wasser steht! Neugierig blickt der Mond ins Wasser. Der Wassermann nickt mit seinem alten Kopf. Hei, wer geht da durch die Nacht spazieren? Wassermann, der Mond blickt durch dein Fenster in dein silbernes Zimmer hinein!
07:24
Hei, wie der Mond auf dem Wasser glänzt! Ein sanfter Wind streift über den See, der Wassermann erwacht. Schon steigen Bläschen aus dem Wasser auf,
08:45
der Wassermann kommt! Der Wassermann will heiraten, wer von uns schäumt ihm das Wasser? Wer will ihn kämmen und das Bett der Wasserfrau einnehmen? Was für eine Begrüßung … Die jungen Damen sind wohl etwas übermütig? In meinem Reich gibt es goldene Fischlein in Hülle und Fülle! Ich husche durch das Schilf und schnappe nach euch.
10:31
Fang uns doch, Wassermann! Fang uns doch! Wenn du eine fängst, muss sie dich küssen. Aber dann zieht deine Alte dir die Ohren lang! Da rennt das Pack … Kreuz und quer rennen sie: So ist die Jugend. Lieber Wassermann!
13:58
Kindchen, trocknest du etwa die Netze im Mondschein? Lieber Wassermann, bleib einen Moment bei mir. Ich bin so traurig. Traurig? – Ich will dir alles erzählen. Im Wasserreich etwa auch? – Zum Ersticken! Dort, wo die reine Freude herrscht? Unmöglich! Ich will ein Mensch sein, im goldenen Sonnenlicht leben!
15:11
Ich will fort aus euren Wassertiefen. Was muss ich da hören? Du willst ein Mensch sein? Eine Sterbliche? Du hast mir doch diese Geschichten erzählt ... ... dass die Menschen Seelen haben, die wir nicht haben. Und dass die Menschenseele in den Himmel steigt, wenn er stirbt und zu Nichts wird. Deine Heimat ist das Wasser, du willst keine Menschenseele.
17:05
Die sind voll von Sünde! – Und von Liebe! Bei den ewigen Wassern! Liebst du etwa einen Menschen? Er kommt oft hierher und lässt sich von mir umfangen. Am Ufer zieht er sich aus und badet in meinen Armen. Für ihn bin ich nur eine Welle. Ich weiß, dass ich ein Mensch werden muss, damit er mich sehen kann.
18:53
Dann würde er mich umarmen und heftig küssen! Kind, deine Schwestern würden um dich weinen. Wenn du dem Menschen folgst, bist du nicht zu retten. Wassermann, er muss mich sehen! Was soll ich denn sonst tun?
20:04
Du bist verloren für immer, verkauft an einen Menschen! Es ist sinnlos, dich aufhalten zu wollen. Ruf die Ježibaba. Arme, bleiche Rusalka! Weh dir! O Mond am weiten Himmel, dein Licht blickt weit.
23:12
Es schweift über die ganze Welt, fällt in die Häuser der Menschen. Mond, bleib ein Weilchen stehen und sag mir: Wo ist mein Liebster?
25:19
Silberner Mond, sag ihm, dass ich ihn umarme … … damit er wenigstens in seinen Träumen meine Gegenwart spürt.
26:39
Leuchte ihm von fern und sag ihm, wer hier auf ihn wartet. Wenn er von mir träumt,
28:02
lass ihn mit der Erinnerung an diesen Traum erwachen. Mond, geh nicht unter! Das Wasser ist eisig. Ježibaba! Arme, bleiche Rusalka! Weh dir! Ježibaba! Wer heult hier rum und ruft mich mitten in der Nacht?
30:04
Ježibaba, nimm den Wasserzauber von mir! Ich höre doch was … Sag, wer bist du? Ich bin Rusalka, ein Wasserwesen. Gib mir doch etwas, um mir zu helfen! Wenn du eine Nixe bist, dann zeig dich, du schönes Kind! Ich kann nicht fort. Reiß dich los und komm zu mir. Wellen, gebt sie frei.
31:26
Sieh mal einer an, was Beine so alles können … Ježibaba, hilf mir! Du bist weise und kennst die Geheimnisse der Natur. Du weißt, was die Macht der Elemente, was Gifte und Mondstrahlen bewirken können.
32:59
Du kannst Tausende Heilmittel brauen. Du kannst heilen und vernichten, töten und erschaffen. Deine Weisheit vermag Menschen in Monster und Monster in Menschen zu verwandeln. Uns Nixen erschreckst du nachts, den Menschen bringst du Heilung.
34:25
Für uns und die Menschen bist du gleichzeitig Mensch und Naturgewalt. Und wenn der Tod der Preis dafür ist, aber hilf mir!
35:30
Das höre ich ständig. Deswegen rennen sie alle zu mir. Aber hör mir gut zu, bevor du meine Medizin nimmst: Was gibst du mir, wenn ich dir helfe? Ich gebe dir alles, was ich habe, aber mach mich zu einem Menschen! Das ist alles? Dafür kommst du angekrochen? Du bist des Wassers überdrüssig, willst einen Menschenkörper, Liebe, Turteleien.
37:07
Das wollen sie alle. Gib mir einen menschlichen Körper, eine Menschenseele! Zum Teufel, ich gebe sie dir. Dafür musst du mir dein schönes Wasserkleid überlassen. Doch wenn du unter den Menschen keine Liebe findest, wirst du verflucht. Wenn du deinen Liebsten verlierst, zieht der Fluch des Wassers dich in die Tiefe.
38:18
Und für die Menschen bist du stumm. Willst du das? Stumm sein für den, den du liebst? Wenn ich dafür seine Liebe spüren darf, bin ich gern stumm! Aber sei gewarnt! Wenn du als Verdammte ins Wasser zurückkehrst, muss dein Liebster sterben.
39:36
Dein Fluch wird ihn töten. Mit einer reinen Menschenseele kann meine Liebe jeden Fluch überwinden! Dann komm! Ich werde dir einen Trank brauen, der dir die Sprache verschlägt. Abrakadabra! Abrakadabra, weißer Dampf steigt auf. Ein Tropfen Drachenblut,
42:14
zehn Tropfen Galle, ein warmes Vogelherz. Spring, mein Kater, rühr den Kessel um! Abrakadabra, nur keine Angst! Trink das, es wird deine Zunge lähmen. Spring, mein Kater, flöß ihr den Trank ein! Abrakadabra!
43:42
Und jetzt keinen Mucks mehr. Arme, bleiche Rusalka! Weh dir! Gerade sah ich es noch … Das seltsame Wesen huschte hier vorbei, doch jetzt habe ich seine Spur verloren. Geheimnisvoll zieht mich das Wasser an, als wolle es meine Leidenschaft kühlen.
47:05
Ich kann nicht weiter … Ich spüre eine unbekannte Sehnsucht. Es ist, als hätte mich ein fremder Zauber gefesselt. Süßes Traumbild, bist du ein Mensch oder ein Märchen? Kannst du das Wesen beschützen, das ich sah? Bist du die Schwester des weißen Rehs?
50:48
Oder willst du die Beute dieses Jägers werden, so, wie du vor mir stehst? Verschließt ein Geheimnis deine Lippen? Gott weiß, ich will es dir mit einem Kuss entlocken! Ich will die Antwort auf die Rätsel wissen, die mich hierher führten. Oder hat mich ein Zauber hergelockt, damit ich dir begegne?
52:22
Wenn du mich liebst, dann sag mir, was dein Herz verbirgt! Schwestern, eine von uns ist fort! Schwesterchen, wo bist du nur? Sie hat uns verlassen! Schwester, wo bist du? Ich weiß, dass dieser Zauber verfliegen wird.
54:53
Aber solange unsere Zeit währt, bleib bei mir, mein Märchen! Meine Suche ist vorbei, du bist mein weißes Reh, mein Stern in der Nacht. Mein Märchen, komm mit mir! Sag mal, was ist denn mit denen los?
57:25
Was machen die heute für einen Rummel? Wollen die sich etwa häuslich einrichten? Ich weiß, und wir arbeiten uns hier einen Wolf! Hast du es noch nicht gehört? Der Prinz hat im Wald eine aufgegabelt und jetzt will er sie heiraten. In deinem Wald! Mir ist das nicht geheuer.
58:58
Sie spricht kein Wort und läuft herum, als wäre sie verwirrt. Die wird ihm eine schöne Frau! Wenn man das so erzählt, wird es wohl stimmen. Du liebes bisschen! In dieser Liebe stecken fremde Zauber! Der Herrgott schütze uns davor.
01:00:24
Durch diese Gegend streifen nachts unheimliche Wesen. Wenn du schwach bist, verhext dich die Ježibaba oder der Wassermann holt dich! Und wer die Waldelfen sieht, so ganz ohne Rock und ohne Hemd ... ... verfällt ihnen mit Haut und Haar!
01:01:43
Der Herr schütze uns vor solchem Übel. Mich packt die Angst … Kein Wunder. Der Herr sei deiner Seele gnädig. Der Prinz war immer so nett, jetzt ist er ganz verändert. Er scheint wie im Wahn, seine alte Amme betet jeden Tag für ihn. Der Pfarrer konnte ihn auch nicht überzeugen, das Weib fortzujagen.
01:02:52
Deswegen der ganze Aufwand, den sie hier treiben! Aber vielleicht wird das Ganze nicht lange halten. Seine Amme sagt, dass er nicht sehr beständig ist. Er schaut sich wohl schon nach einer Neuen um. Angeblich hat er schon ein Auge auf eine geworfen. Geb es Gott!
01:04:12
Ich an Stelle des Prinzen hätte dieses Weib längst zum Teufel gejagt! Nun bist du schon eine Woche bei mir. Aber in deinen schönen Augen forsche ich vergeblich nach deinem Geheimnis.
01:07:27
Soll ich es erst nach der Heirat erfahren? Muss ich so lange warten, bis du endlich ganz mein wirst? Warum ist deine Umarmung so kalt? Warum fürchte ich mich in deinen Armen?
01:08:32
Vergeblich versuche ich die Traurigkeit abzuschütteln. Doch wärst du noch so kalt, ich muss dich ganz haben! Es ist nicht Liebe: Es ist Zorn, dass eine Andere bekommt, was ich haben will! Wenn ich ihn nicht haben kann, will ich wenigstens ihr Glück zerstören!
01:09:58
Weiß der Prinz, dass man auch Gastgeber und nicht nur Liebhaber sein soll? Soll ich eurem Glück nur als stummer Gast zuschauen? Von deinen Lippen ertrage ich diesen Vorwurf gern. Schöne Fürstin, dieser Bräutigam ist zuallererst dein Diener! Und deine Hübsche hat dazu nichts zu sagen?
01:11:24
Ist so viel Zärtlichkeit in ihrem Blick, dass sie allein mit ihren Augen spricht? Ihre Augen haben mir nicht gesagt, dass ich unhöflich zu dir war. Lass mich rasch nachholen, was ich eben versäumte. Warum tust du so verlegen? Geh und mach dich zurecht! Zieh ruhig dein schönstes Kleid an.
01:12:56
Mir zeigt er seine guten Manieren, aber du besitzt sein Herz. Weh dir, arme, bleiche Rusalka! Gefangen im Glanz der Welt! Nichts in der Welt kann dir geben, was du im Reich des Wassers hast.
01:20:16
Und wärst du hundertmal ein Mensch: Du bist in deinem Fluch gefangen. Wie sehr ein Mensch dich auch liebt, du kannst ihn nicht an dich binden.
01:21:47
Arme, bleiche Rusalka, gefangen vom Zauber der Menschen! Vergebens sucht das Wasser deine Nähe. Doch selbst wenn du zu deinen Schwestern zurückkehrst ... ... du bleibst ein Wesen, das den Tod bringt.
01:23:22
Wenn du vom Leben gezeichnet zurückkehrst, trifft dich der Fluch der Elemente! Arme, bleiche Rusalka, gefangen im Glanz der Welt! Eine Seerose wird deine traurige Gefährtin sein.
01:25:20
Für deinen Brautstrauß blühen keine roten Rosen. Rusalka, erkennst du mich? Lieber Wassermann! Bin ich etwa hergekommen, um dich so bald schon so traurig zu sehen? Lieber Wassermann, rette mich, ich fürchte mich so! Weh mir, dass ich dich verlassen wollte. Weh dem, der die Menschen kennenlernt!
01:27:35
Er ist für eine Andere entbrannt, eine Menschenschönheit. Mich hat er schon vergessen, mich, seine Rusalka! Der, der dich liebte, hat dich verlassen? Das musst du ertragen.
01:28:59
Es ist vergebens! Mein Herz ist leer. All meine Reize sind umsonst, wenn ich nur zur Hälfte ein Mensch bin. In ihren Augen brennt das Feuer der verdammten menschlichen Leidenschaft. Ich entstamme dem kühlen Wasser, ich kenne solche Leidenschaft nicht!
01:30:31
Von euch verflucht, für ihn verloren, bin ich nur ein taubes Echo der Elemente. Ich bin weder Frau noch Nixe, kann weder leben noch sterben.
01:31:58
Da sind sie … Wassermann, rette mich! In deinen Augen brennt ein Feuer und du sprichst süße Worte zu mir. Prinz, was soll das nur bedeuten? Wo ist denn deine stumme Auserwählte?
01:33:17
Ist sie geflohen, weil sie gesehen hat, was mit dir geschieht? Wo sie ist? Das weiß der liebe Gott … Aber an meiner Veränderung bist du schuld. Diese Nacht sei Zeuge, dass mich ein neuer Zauber gefesselt hat! Sei du mein Feuer, wo vorher das kalte Mondlicht war!
01:35:27
Wenn du dich jetzt an meinem Feuer wärmst ... ... was fängst du mit dem Mondlicht an, wenn ich nicht mehr hier bin? Was wärmt dich, wenn dich die stumme Schöne umarmt? Schade um deine Leidenschaft! Und wenn die ganze Welt mich dafür verdammt: Du entzündest mein Feuer, selbst wenn es nur für einen Moment ist!
01:36:43
Er scheint selbst nicht zu wissen, ob er mich oder sie haben will! PRINZ: Jetzt erst verstehe ich, was mir fehlte! PRINZ: Ich will alle Bande zerreißen und nur dich lieben! Mir graut vor deiner kalten Schönheit! Lauf nur zu der Anderen, aus Rusalkas Umarmung entkommst du nicht! Rette mich aus dem Griff dieser dunklen Mächte!
01:38:39
Folg doch deiner Auserwählten in die Tiefen der Hölle! Ihr Mächte des Wassers zieht mich zurück in die Tiefe. Warum bringt mir diese Kälte nicht den Tod?
01:42:01
Ich bin meiner Jugend beraubt und völlig allein. Weil ich liebte, wurde ich verdammt und trauere im kalten Wasser.
01:43:43
Meine Anmut habe ich verloren, mein Geliebter hat mich verstoßen. Vergebens sehne ich mich gleichzeitig nach meinem Zuhause und der Menschenwelt. Wohin ist der Zauber der Sommernächte verschwunden?
01:45:07
Warum bringt mir diese Kälte nicht den Tod? Ihr Mächte des Wassers zieht mich zurück in die Tiefe. Warum sterbe ich nicht?
01:46:51
Ach, bist du schon wieder hier? Das hat ja nicht lange gehalten. Wie blass und traurig du aussiehst! Haben dir die Menschenküsse nicht gefallen? Ich wurde verraten, ich habe alles verloren! Dein Liebster hat dich verlassen und jetzt soll ich dir wieder helfen? Nach den Genüssen der Menschenwelt willst du nun wieder heimkehren?
01:48:14
Ich habe einen guten Rat für dich, aber ob du auf mich hören willst, weiß der Teufel! Mit Menschenblut musst du dich von deinem Fluch befreien. Dann wirst du wieder, was du warst, bevor die Welt dich enttäuschte.
01:49:45
Warmes Blut macht dich wieder gesund. Deine Qualen werden ein Ende haben. Du wirst glücklich, wenn du den tötest, der dich betrog. Was verlangst du von mir? Nimm dieses Messer und schwöre, dass du mir gehorchst!
01:50:58
Grausame, verschone mich! Ich will ewig leiden, ewig meine Qualen ertragen. Ich will ewig meinen Fluch und meine verschmähte Liebe spüren …
01:52:06
… aber er muss glücklich sein! Deine Sehnsucht führte dich zu den verlogenen Menschen … … und jetzt bist du zu schwach, das Blut eines Menschen zu vergießen? Der Mensch wird erst dann zum Menschen, wenn seine Hand blutbefleckt ist.
01:53:36
Und du wolltest ein Mensch sein? Du bist nichts weiter als ein leeres Luftbläschen im Wasser. Scher dich fort, vertrockne doch vor Sehnsucht nach deinem Menschen! Ohne Freunde, ohne Schwestern soll ich in völliger Einsamkeit versinken.
01:55:24
Liebster, ich weiß, dass ich dich nie wiedersehen werde. Weh mir, hundertmal weh mir! Wovor hast du Angst? Jetzt stell dich nicht so an! Geh nur und sag, was sie dir aufgetragen haben: Dass der Prinz seit dieser Geschichte mit dem fremden Weib völlig verwirrt ist ...
01:57:50
... und seine Amme nun die Ježibaba um Rat bittet! Ich kann das nicht, um Gottes willen, mach du das! Ich würde vor Angst kein Wort rausbringen, sprich du mit der Ježibaba! Wenn ich dein Vater wäre, würde ich mich für dich schämen. Ich hab keine Angst! Ježibaba! Hallo! Wer brüllt denn hier rum? Die Amme des Prinzen schickt uns, damit du ihm hilfst!
01:59:38
Dafür schickt sie mir so ein halbes Portiönchen? Aber bei guter Fütterung wird das schon ein ordentlicher Braten. Hau ab! Die will mich fressen! Ha! Du dumme kleine Missgeburt, du wirst ein guter Braten. Zur Hölle fahren sollt ihr. Jetzt sagt schon, was ihr wollt. Unser Prinz leidet ganz schrecklich. Ein Teufelsweib hat ihn verhext! Nachdem sie ihm den Kopf verdreht hat, ist sie abgehauen.
02:01:18
Vielleicht hat ja der Teufel dieses Weib geholt! Wer soll sie geholt haben? Wen hat sie betrogen? Seid verdammt, ihr armseligen Würmer, der Prinz hat sie betrogen! Der Wassermann! Um Himmels willen, warte doch! Bei meinem Reich, ich werde mich an euch rächen!
02:04:13
Mein weißes Reh! Mein Märchen! Stummes Traumbild! Werden meine Klagen nie ein Ende finden? Immer suche ich nach dir, ich ahne deine Gestalt in der Nacht. Mein Märchen! Komm zurück zu mir! Süßes Traumbild! Meine Liebste, bist du das?
02:08:06
Bist du es, mein weißes Reh? Bei meinem toten Herzen, bei Gott und allen bösen Geistern ... ... zeig dich mir, Geliebte! Liebster, erkennst du mich? Liebster, erinnerst du dich noch? Wenn du tot bist, töte auch mich, doch wenn du lebst, rette mich! Weder tot noch lebendig, weder Frau noch Nixe, irre ich wie ein Geist umher. Umsonst habe ich von deiner Liebe geträumt.
02:10:44
Ich war deine Geliebte, aber jetzt bringe ich dir den Tod. Ich kann ohne dich nicht leben! Kannst du mir verzeihen? Warum hast du mich zu dir gelockt? Warum hast du mich belogen? Jetzt bin ich nur noch eine Erscheinung im Mondlicht.
02:12:46
Jetzt führe ich dich wie ein Irrlicht in die Tiefen des Wassers. Warum hast du mich zu dir gelockt? Warum hast du mich belogen? Ich weiß, du suchtest eine Leidenschaft, die ich dir nicht geben konnte.
02:14:22
Aber wenn ich dich jetzt küsse, ist es dein Ende. Küss mich, gib mir Frieden! Ich will nie wieder zurück in die Welt. Küss mich, bis ich sterbe!
02:15:35
Warum hast du mich nur betrogen? Verstehst du, dass du aus meinem Kuss nicht wieder erwachst ... ... dass das der Preis ist, den du zahlen musst? Alles will ich dir geben, küss mich tausendmal!
02:16:55
Ich will nicht zurück in die Welt, ich sterbe mit Freude. Küss mich! Ich muss dich vernichten, dich in meine kalten Arme nehmen! Küss mich! Deine Küsse sollen mich von meinen Sünden reinwaschen.
02:19:02
Ich sterbe glücklich in deinen Armen. Er stirbt umsonst, alle Opfer sind vergebens. Arme, bleiche Rusalka! Weh dir!
02:21:17
Für deine Liebe, deine rastlose Leidenschaft ... ... für alles, was mein Schicksal wurde, sei Gott dir gnädig!

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