Dupré Digital: Dupré - der Konzertorganist 1/2 (Episode 7 - Subtitles in English, French and German)

Dupré Digital: Dupré - der Konzertorganist 1/2 (Episode 7 - Subtitles in English, French and German)

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Language: German

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00:00
[Musik] die goldene 1920 er jahren auf seinen ersten tournee durch die usa erlebte marcel dupré ein land das sich im wirtschaftlichen raus befand technische innovationen prägt den alltag die florierende börse vermittelte den menschen ein gefühl von unendlichen möglichkeiten leicht ließen sich extravagante träume dank einfacher kredite erfüllen der paukenschlag der am ende des jahrzehnts zu tiefen einschnitten führen sollte war
00:48
weit weg und damals unvorstellbar kunst und kultur erlebten eine hochzeit schauplatz für klassische konzerte waren unter anderem die modernen tempel des erfolgs die kaufhäuser john major und sein sohn redmond gehörten zu den erfolgreichsten kaufleuten dieser zeit in ihren kaufhäusern in new york und philadelphia musizierten persönlichkeiten wie richard strauss oder leopold stokowski vor tausenden zuhörern im auditorium bzw im brandort
01:20
der kaufhäuser wurden gigantische orgel installiert die über mehrere stockwerke verteilt waren viele dieser kaufhäuser leisteten sich einen vollzeit musikdirektor einer von ihnen war albert rossel er reist 1920 gewissermaßen als talent scout nach europa und engagierte marcel übrig die beiden hatten einen gemeinsamen lehrer schalen marie widor der hat seinen meisterschüler die breisiger wärmstens empfohlen schließlich erlebte die breeze ein
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amerika debüt im new yorker store am 18 wenn man 1921 dies war der auftakt zu seiner ersten tournee durch amerika mit knapp 100 konzerten bei denen er jeweils vor tausenden zuhörern spielte und so ist bin fast europe extra [Musik] special juli war fasziniert von der lebenswelt der amerikaner schicke autos rollten durch
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die straßen wolkenkratzer begannen die zigaretten der metropolen zu bereden leuchtreklamen an den fassaden macht die nacht zum tag junge frauen schminkten sich trugen ihre haare kurz und rauchen in der öffentlichkeit beim ersten besuch des wolbecker stores in die felder delphi müssen ihm die augen übergegangen sein ausstellungsvitrinen aus teurem glas und holz kerzenleuchter reich verzierte teppiche und böden aus marmor mit mahagoni und eichenholz ausgestattete büros und dann
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die orgel mit ihren register bitten und prospect zeigen aus elfenbein gold der karriere in großefehn ii wurde wieder frostig bosse micro mehrere tektonische wacken will ich noch seine frau charlene später auch seine amerika tourneen begleitete wurde ihm eine wichtige stütze bei der erfüllung seiner aufgaben mein traum wäre absolut irre seine mangelnde englischkenntnisse konnte mit seinem charme überspielen er
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nutzt sie die zeit während der stundenlangen fahrten quer durch amerika in den mit samt und messing ausgestatteten pullman eisenbahnwaggons um englisch zu lernen er verbrachte viel zeit in diesen zügen denn schließlich spielte er beinahe jeden abend in einer anderen stadt ein konzert libro problem der welt zieht der wm-tross pompidou [Musik] [Musik] das tempo seiner konzertreise sollte
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sich noch erhöhen als 1926 zum professor am pariser konservatorium ernannt wurde mit dieser ernennung musste er sich dazu verpflichten nur noch alle vier jahre für die dauer von drei monaten in den usa zu konzertieren dadurch erhöhte sich der druck in komprimierter zeit die unglaubliche flut an konzertanfragen zu bewältigen einen eindruck von der geschäftigkeit seiner reisen und die damit einhergehende belastung hat übrigens seinen memoiren festgehalten darin berichtet er von einer australien
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usa tournee 1939 [Musik] multan [Musik] ich bin heute mit regionaler promis kilo silber müde arizona die [Musik] community meter
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[Musik] wie vor dem brett zum ersten mal nach amerika reichste gab ihm wieder den rat er soll in amerika so viel verdienen dass er unabhängig werden konnte was ihm
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auch gelingen sollte breaking dawn of the world turns to win ski david die skate america america auf wie wird der titel in die parade allein zwischen 1922 und 1925 spielte den amerika 247 konzerte seine gage pro konzert lag zwischen 350 und 400 dollar was heute in etwa 5000 euro pro konzert entspricht
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nach heutigem rechnung verdiente er allein in diesen drei jahren rund 1,4 millionen dollar also rund 1,2 millionen euro und das schließt seine konzerte in europa heute es war seine jährlichen konzert in england noch gar nicht mit ein [Musik]
10:15
seine konzertprogramme waren voll und ganz auf das amerikanische publikum zugeschnitten einerseits wollte er als virtuose und improvisator beeindrucken andererseits sich als komponist etablieren so trifft man auf den programmzettel effektvolle unterhaltsame stücke wie die konzertouvertüre von james rogers neben seinen musikalisch vielleicht innovativsten werken [Musik]
12:45
[Applaus] [Musik]
14:02
die musik dieser episode finden sie übrigens in voller länge auf unserer website unter der episode nummer sieben die technischen und klanglichen möglichkeiten der amerikanischen orgeln öffneten ihm einen ganz neuen horizont und entfesselten in ihm neue kompositorische vorstellungen wenn man seine amerikanische konzertprogramme sieht dann verfällt auch dass wir fast immer ein eigenes neues stück
14:32
programmiert aber er weiß das ganz geschickt auch mit anderen stücken zu verbinden also es ist nicht nur ein neues stück von dubé und andere moderne stücke er hat dann daneben auch sehr populäre stücke aus dem repertoire gespielt und so ist das gleichgewicht dann doch entstanden im programm und er wusste auch genau was das publikum verlangt von ihm ich denke dass die
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leute auch dann sehr begeistert waren dass der große pre das stück sein eigenes stück spielt und dass das auch für die akzeptanz dann mitgeholfen hat die durch slams anfang ist ein meisterwerk der präsident steht für einen stilistischen neu anfangen er komponierte sie für seine fünfte amerika tournee 1929 und spielte die uraufführung am 30 september im new yorker wohnung auditorium
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[Musik] [Musik] [Musik] [Musik]
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[Musik] denkt man zurück an die impressionistischen chorwerke und lieder der ersten episoden von the digital zur ist der sprung in der tonalität gewaltig leider finden sich nur wenige berichte über publikumsreaktionen zur aufführung von hybris eigenkompositionen eine rezension der noten ausgabe verrät aber dass die neuartigen klänge zumindest überraschend für das publikum war der rezensent schreibt dass die dissonanzen
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zu andauernd seien und dass das werk zu wenig entspannung momente für spiele und zuhörer bereithalten würde [Musik] [Applaus] [Musik]
21:35
[Musik] [Musik] [Musik] [Musik] [Musik]
24:35
[Musik]

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