WW2 - OverSimplified (Part 1)

WW2 - OverSimplified (Part 1)

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Language: German

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Dieses Video wurde ermöglicht durch Skillshare. Churchill war ein echtes Multitalent Er war Künstler, ein Schmetterlingsliebhaber und er hatte ein unveröffentlichtes Manuskript über Aliens. Er war sicherlich ein Mann mit einem unstillbaren Durst nach Wissen Vielleicht hätte er seinen Computer hochfahren können, und sich bei Skillshare einloggen. Einer Online-Lerncommunity, mit über 19000 Kursen in Design, Business, Technologie und mehr. Vielleicht erwägte er eine Nebenkarriere in der Modewelt. Aber er wusste nur nicht, wo anfangen. Auf Skillshare hätte er Kurse zu Modedesign und Textilproduktion gefunden. Oder wenn er was über App-Design lernen wollte, seine Fotografie verbessern oder einfach nur richtig gute Quesadilla machen will, hätte er zu all diesen Dingen und mehr Kurse gefunden, auf Skillshare! Skillshare gibt dir Zugang zu hochwertigen Kursen die von echten Experten bereitgestellt werden, die in jenen Branchen arbeiten. Ich arbeite viel mit Animation, und wurde fast umgehauen von der Menge an wirklich nützlichen Kursen, die mir verfügbar waren. Wie dieser Kurs voller Tipps und Tricks zum schaffen von Vektor-Art Oder diesen, um Charakter-Lauf-Zyklen zu machen. Für eine jährliches Abo kostet Skillshare weniger als $10 im Monat. Und falls du es erst ausprobieren willst, habe ich einen Deal für OverSimplified-Zuschauer. Die ersten 1000 Leute, die diesen Link verwenden,
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welcher auch in der Beschreibung gefunden werden kann, bekommen ihre ersten zwei Monate Skillshare für nur 99c. Probier es auf jeden Fall mal aus und lerne schon heute etwas Neues. Nun, aber ohne weitere Umschweife: Es ist das Jahr 1902. Ein junger Mann namens Benito Mussolini zieht von Italien in die Schweiz um sich dem Kriegsdienst zu entziehen. Er begeistert sich sehr für Sozialismus, arbeitet für Gewerkschaften, schreibt für sozialistische Zeitungen, verfechtet einen gewalttätigen Umsturz europäischer Monarchien, der ganze Kram eben. Dadurch bekommt er Ärger mit der Schweizer Polizei. Und er wird verhaftet, nach Italien zurückgeschickt, freigelassen, er kehrt in die Schweiz zurück, wird wieder verhaftet, geht wieder zurück nach Italien, schließt seinen Kriegsdienst ab, den er vorher vermeiden wollte, und dann nach eine kurzen Beschäftigung als Grundschullehrer, kehrt er wieder zu seiner Arbeit als eifriger Sozialist zurück. Seine Reden und journalistischen Fähigkeiten machen ihn unter italienischen Sozialisten berühmt. Er war gegen Krieg, wenn also Italien 1910 Libyen kolonisierte, randalierte er. Und wurde verhaftet. Dann kam der erste Weltkrieg, und wieder protestierte er gegen Italiens Mitmischen. Doch dann dachte er, "Warte mal." "Dieser Kreig könnte das soziale Klima mit sich bringen, das benötigt wird, um europäische Monarchien zu Fall zu bringen, und überall die sozialistische Revolution einzuleiten. Und plötzlich war er für den Krieg.
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Aber seine Mitsozialisten mochten seinen neuen pro-Krieg-Standpunkt nicht, also schmissen sie ihn aus der Partei. Dann sagte er, "Wisst ihr was? Ich bin fertig mit Sozialismus. Wir brauchen etwas Neues. Nicht basierend auf der Trennung von Klassen, die uns auseinander reißen, sondern auf Einheit durch Nationalität. Wir werden den Mittelmeerraum erobern und alle italienischen Völker wiedervereinen, wie zu Zeiten des römischen Reichs. Ich nenne es "Fascismo" und es wird die italienische Nation zu Größe führen." "Das ist alles schön und gut, Herr Mussolini, aber welchen Haarschnitt möchten sie jetzt?" "Wie wäre es mit... kahl." Italien war im Weltkrieg auf der Siegerseite und sie hofften, eine Menge dabei rauszuholen. Aber am Ende bekamen sie nur ein bisschen und fühlten sich betrogen. Darüber hinaus, eine schlechte Wirtschaft, und schwache Regierungen bedeuteten, dass die Menschen Italiens ein bisschen unglücklich wurden. Wenn also Mussolini kam, und sagte, er kriege das alles wieder hin, bekam seine faschistische Bewegung eine Menge Unterstützung. 1922 ging er zum König und sagte: "Mach mich zum Premierminister, oder ich mache mich zum Premierminister." Und der König sagte: "Du und welche Armee?" "Diese Armee." "Na gut." Dann begann er mit der Errichtung einer Diktatur mit ihm in seinem Mittelpunkt. Europa hatte seinen ersten faschistischen Diktator. Als nächstes: Deutschland.
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Deutschland war auf der Verliererseite, und wurde komplett zugrunde gerichtet durch den Versailler Vertrag. Sie verloren Land, mussten das Rheinland demilitarisieren, und ihre Armee auf nur 100000 Mann reduzieren, durften keine Luftwaffe haben, mussten den Alliierten Unsummen an Geld bezahlen, dass sie nicht hatten, und eine neue Regel wurde eingeführt, dass jeder Engländer das Recht hatte ins Zentrum von Berlin zu gehen, sich irgendeinen Deutschen rauszupicken, und ihm ordentlich den Arsch zu versohlen. Das letzte hab ich mir ausgedacht, aber es hilft euch zu verstehen, wie sich das alles für die Deutschen angefühlt hat. Darüber hinaus, schlechte Wirtschaft, schwache Regierungen, bedeutete, als ein kleiner, wütender Mann mit einem albernen Schnurrbart kam und als er sagte, dass er dass alles wieder hinkriegt, liebten das die Deutschen. Hitler war Soldat im ersten Weltkrieg, und wahnsinnig patriotisch. Und niemand war wütender als er über Deutschlands Erniedrigung. Er half, eine neue politische Partei zu gründen, und 1923, versuchte er einen Marsch auf München mit seinen Jungs. Und wurde verhaftet. Doch seine Popularität wuchs und wuchs, und 1933 machte der Präsident ihn zum Kanzler. Er glaubte, Deutschlands vorbestimmter, großer Erretter zu sein, und wurde völlig größenwahnsinnig, errichtete eine Diktatur mit sich in seinem Zentrum. Europa hatte faschistischen Diktator Nr. 2. Hitler und Mussolini hatten vielfach dieselben Ideen. Aber am allerwichtigsten,
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sie hatten dieselben Feinde. Und begannen sich gut zu vertragen. "Will sonst noch jemand unser Freund sein? Franco? Nein? Du brauchst nichts?" "Ich will." "Wer hat das gesagt?" Es ist Japan. Und sie haben gerade Nordchina übernommen. Lasst uns ein bisschen zurückspulen - Japan hatte sich vom Rest der Welt über 200 Jahre lang isoliert. Bis die Amerikaner erschienen und sagten, "ihr werdet mit uns handeln und ihr werdet es mögen." Dann zwangen die Westmächte ihnen einige "ungleiche Verträge" auf. Bedeutete, dass Japans Wirtschaft hopsgenommen wurde. Außerdem hatten sie keine natürlichen Ressourcen. Also entschieden sie, sich welche zu holen. Sie führten Krieg mit China, um eine Einflusssphäre über Korea zu erhalten, dann nahmen sie ein bisschen von Chinas Zeugs. Doch dann sagte der Westen:"Hey! Hör auf damit." Und weil Japan es nicht mit dem Westen aufnehmen konnte, Sagten sie: "Okay, Ich denke wir gehen einfach nach Hause Moment mal! Was macht ihr da?" "die Situation eines geschwächten Chinas ausnutzen und Einflussspähren aufteilen. "Aber ich war derjenige, der sie geschwächt hat." "Wissen wir." "Und ihr habt mich nichts abhaben lassen." "Wissen wir." "Klingt unfair." "Finden wir nicht. Also, bis dann." Also dachte sich Japan, "F*ckt euch doch alle!" und erklärte Russland den Krieg, und verblüffte alle, indem sie den auch noch gewannen. Sie annektierten Korea komplett, aber beließen es nicht dabei. Im ersten Weltkrieg nahmen sie Deutschlands Kolonien und Inseln in Asien. Und dann, in einem Vorfall der vielleicht (höchstwahrscheinlich) von der japanischen Armee inszeniert wurde, jagte eine Bombe einen japanischen Zug in der Mandschurei hoch,
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was ihnen einen Grund für eine Invasion gab. Nun, die Situation ist jetzt die: Nazi-Deutschland, Faschistisches Italien und Japan denken alle, dass sie rassisch überlegen sind. Alle sind feindselig gegenüber den Alliierten, und alle wollen militarisieren und Dinge übernehmen. Und das taten sie. Fangen wir bei Deutschland an. Hitler hasste den Versailler Vertrag, und war nun bereit, ihn zu annullieren. Den Vetrag komplett verletzend, wurden die ersten Luftwaffeschwardronen aufgebaut, Wehrpflicht wurde eingeführt, und er motzte seine Armee auf. Die Alliierten unternahmen nichts. Dann schickte Hitler seine Armee zurück ins entmilitarisierte Rheinland, mit Befehlen, sich sofort zurückzuziehen, sollten die Alliierten auftauchen. Die Alliierten taten nichts. Mit seine wieder erstarkten Armee, konnte er nun zu Phase 2 übergehen. Er wollte die "arische" Bevölkerung rapide erhöhen. Dazu benötigte er "Lebensraum", in anderen Worten, er musste die Welt erobern. Aber fürs erste, würde eine gute Portion Europas genügen. und er richtete seinen Blick auf seine Nachbarn. Die Alliierten begannen schließlich, sich Sorgen zu machen. Also wendeten sie eine ziemlich nutzlose diplomatische Strategie an, genannt Appeasement. Und es funktionierte in etwa so: Hitler sagt: "Ich will das da." Und die Alliierten würden sagen, "Du kriegst das nicht - Okay du kannst es haben, aber nicht mehr." "Ich will das da." Und wiederholt 1938 marschierte Hitler Armee in Österreich ein,
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und nahm es einfach ohne Widerstand. Boom. Das ist jetzt Deutschland Als nächstes verlangte er das Sudetenland, ein Gebiet der Tschechoslowakei mit vielen ethnischen Deutschen. Die Alliierten hielten ein Treffen mit Hitler in München ab und sagten, "Pass auf, wir geben dir, was du..." "WARTET MAL. In diesem Treffen geht es um mein Territorium, sollte ich da nicht auch zum Treffen kommen?" "Wie auch immer, wir geben dir, was du willst." "Wirklich?" "Ja." "Einfach so?" "Jap." "Wo ist der Haken?" "Unterschreib einfach dieses Papier und versprich, nicht in den Rest der Tschechoslowakei einzumarschieren." "Okay." Dann kam Chamberlain zurück nach Hause, wedelte mit seinem unterschriebenen Stück Papier herum, und erklärte die Krise als als abgewendet, und die Fortsetzung des Weltfriedens, und wir bauten eine Statue von Chamberlain in seinen Ehren und jeden Tag am 30. Dezember feiern wir den Chamberlaintag... "Hitler marschiert in den Rest der Tschechoslowakei ein." "Was?" "Er marschiert in den Rest der Tschechoslowakei ein." "Oh. Du hast mich angelogen." "Was habt ihr erwartet? Ich bin Hitler." Um nicht übertroffen zu werden, wollte Mussolini ebenfalls in Aktion treten. Er dachte sich, "Gibt es nicht irgendwo eine noch nicht kolonisierte Nation, die so unterentwickelt ist, dass die Menschen dort sich gegen unsere Panzer buchstäblich mit Stöcken und Pfeilen verteidigen würden und hölzernen Speeren? Die gibt es? Fantastisch!" Und so übernahm er sie. Italien wollte ebenso den Zugang zur Adria kontrollieren. Also besetzten sie Albanien Dann, in einem weiteren Vorfall, des vielleicht (höchstwahrscheinlich) von den Japanern inszeniert wurde,
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wurde Waffenfeuer zwischen japansichen und chinesischen Truppen an der Marco Polo-Brücke ausgetauscht. Und die Japaner starteten eine weitere Invasion gegen China. Sie fegten durch Peking und Shanghai, und stießen vor durch das Yangtse-Tal zu Chinas damaliger Hauptstadt Nanking. Hier sah man die schlimmsten japanischen Gräueltaten gegen die Bevölkerung Chinas. In Europa machten Deutschland und Italien ihren Beziehungsstatus offiziell, indem sie den Stahlpakt unterzeichneten. Dann, richtete Hitler seine Augen nach Polen, und den verhassten polnischen Korridor, der Deutschland teilte. Diesmal mussten die Alliierten ihren Fuß fassen. Und sie warnten ihn, dass eine Invasion Polens Krieg bedeuten würde. Hitler wollte seinen Vorstoß nach Osten fortsetzen, aber nicht in einen Zweifrontenkrieg geraten. Also schloss er ein Bündnis mit Stalin und sagte, Wir wäre es, wenn wir beide in Polen einmarschieren und es untereinander aufteilen, und ich werde definitiv nicht nicht davor zurückschrecken, dich nicht irgendwann in der Zukunft zu verraten." "Klingt... gut." Dieses neue Bündnis schockierte den Westen. Am 1. September 1939 betraten deutsche Truppen Polen, und Großbritannien und Frankreich erklärten Deutschland den Krieg. Die Polen kämpften hart, aber sie hatten keine Chance gegen die beiden Giganten, die von beiden Seiten über sie hereinbrachen. Dann kam eine Periode, die "Sitzkrieg/Phony War" genannt wurde, wo jeder irgendwie nur herumsaß und nicht viel tat.
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Die Franzosen starteten eine kleine Invasion ins Saarland, aber behielten überwiegend defensive Positionen. und nach einer Weile entschieden sie sich, einfach umzukehren und Feierabend zu machen. Wo wir bei Frankreich sind, die Franzosen waren immer noch superstolz auf ihren Sieg im ersten Weltkrieg. Und waren immer noch nicht wirklich darüber hinweg gekommen. Sie benutzten immer noch Pferde, sie beförderten Nachrichten mittels Motorrädern, anstatt das Radio zu benutzen, Befehle des Oberbefehlshabers waren gewöhnlich sehr vage, und die Truppen wurden selten inspiziert. Sie bauten eine Verteidigungslinie entlang der deutschen Grenze, aber mühten sich nicht damit ab, die den ganzen Weg bis zum Channel auszubauen. und sie würden keine Artillerieschläge gegen Deutschland unternehmen aus Angst vor Vergeltung. In einem Krieg. Wollten sie nicht den Feind angreifen. Anfangs war GB nicht viel besser. Chamberlain hoffte immer noch naiv, dass man den Krieg diplomatisch beenden könnte. Statt Bombardements, warf die RAF (Royal Air Force) Propagandaflyer über deutschen Städten ab. wovon ein Luftmarschall sagte, dass es nichts weiter macht, als den Kontinent für die Dauer des Krieges mit Klopapier zu versorgen. Sie schickten außerdem nur 200000 Männer nach Frankreich, während die Franzosen Millionen mobilisiert hatten. Sowohl Britannien als auch Frankreich wollten eine Wiederholung des ersten Weltkrieges vermeiden, also wollten sie den Krieg so weit wie möglich von zu Hause weg haben. Also richteten sie ihren Blick nach Norden, Richtung Norwegen. Das neutrale Schweden exportierte Eisenerz nach Deutschland, durch das neutrale Norwegen. Also fragten die Alliierten sie, ob sie bitte damit aufhören könnten, Eisenerz nach Deutschland zu exportieren.
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Aber diese Anfrage wurde abgelehnt. Dann griff die Sowjetunion Finnland an. Also sagten die Alliierten, "Wie wäre es, wenn wir in Norwegen Truppen landen und sie dann über Schweden senden um eurem guten Kumpel Finnland zu helfen? Und auf dem Weg übernehmen wie vielleicht die Kontrolle über eure ganzen Eisenvorkommen." Aber Norwegen und Schweden sagten immer noch nein. Also verminte GB die Gewässer um Norwegen um Transportschiffe zu zwingen, internationale Gewässer zu nutzen, und sie griffen auch einen deutschen Tanker in diesem Gebiet an. Hitler realisierte, was die Alliierten vor hatten, und er reagierte schnell, um seinen Nachschub an Eisenerz zu sichern. Er startete eine Invasion durch Dänemark nach Norwegen. Die Alliierten eilten, um Truppen an den Landehäfen entlang der Küste zu landen, aber Deutschland hatte bereits die Kontrolle über Norwegen Flugplätze, und ihre Luftüberlegenheit entschied den Kampf. Die Alliierten mussten sich zurückziehen. Nach dieser etwas peinlichen Niederlage, trat Chamberlain zurück. Und wurde durch Winston Churchill ersetzt, welcher einen etwas anderen Ansatz hatte, um mit den Deutschen fertig zu werden. Hitlers generelle Strategie ähnelte der deutschen Strategie im ersten Weltkrieg. Frankreich angreifen, Frankreich besiegen und dabei GB aus dem Krieg zwingen, sich dann gegen die Sowjetunion wenden und den Krieg gewinnen. Während des Sitzkrieges, hatten die Alliierten Hitler genug Zeit gegeben, seine Kräfte vorzubereiten. Jetzt war er bereit zum Angriff. Die Alliierten wollten Truppen in Belgien platzieren, aber Belgien lehnte ab. Und in einem Schachzug, der so ziemlich niemanden überraschte, startete Hitler eine Invasion, um um die französischen Verteidigungen herumzukommen.
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Die Alliierten stürmten mit voller Kraft nach Belgien hinein, um der deutschen Invasion frontal zu begegnen, und es sah danach aus, dass der erste Weltkrieg sich wiederholen würde. Doch diesmal hatte Hitler ein Ass im Ärmel. Blitzkrieg. Als die Deutschen vorstießen, sendeten sie Tausende von Flüchtlingen nach Westen, was die Alliierten verlangsamte. Dann, im Süden, ließen die Franzosen die Ardennen, ein Gebiet voller Hügel und Wälder, relativ schwach verteidigt, weil man dachte es wäre natürlich undurchdringbar. Nun, die Deutschen hatten vor, es mit allem zu durchdringen was sie hatten. Sie schmetterten 50 Wehrmachtsdivisionen hindurch, und kreisten die Alliierten Armeen blitzschnell ein. Die besten alliierten Streitkräfte waren nun gefangen. Die deutschen drückten von allen Seiten hinein, schalteten Frankreichs beste Armeen aus, und radierten die Briten beinahe auch aus. Aber ihnen gelang eine verzweifelte last-minute Evakuierung in Dünkirchen, mit britischen Zivilschiffen, welche die gefährliche Reise unternahmen, um ihre jungen Männer nach Hause zu bringen. Durch die Dezimierung des Großteils der französischen Kräfte, wehten die Deutschen durch, nahmen Paris ein und Frankreich fiel. Was die Deutschen im ersten Weltkrieg nicht schaffen konnten, tat Hitler einfach so. Hitler hoffte, dass mit dem Fall Frankreichs, GB ebenfalls die Hoffnung verlieren würde und um Frieden bitten würde. Aber nervtötenderweise tat es das nicht. Aber er musste die Westfront sichern, also versuchte er, sie in die Knie zu zwingen, mit Psychospielen. GB war nun ganz allein und Hitler wollte das betonen.
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Zuerst, kurz bevor Frankreich fiel, erklärte Italien endlich den Alliierten den Krieg, was GBs Situation weiter verschlimmerte. Als nächstes, anstatt Frankreich einfach komplett zu besetzen, okkupierte Hitler die Küstenbereiche zur Verteidigung, erlaubte aber Frankreich seine Existenz als deutscher Marionettenstaat weiterzuführen. So sah es aus, als hätte GBs alter Verbündeter die Seiten gewechselt. Hitler hoffte auch, dass GB nicht die Marinebasen oder afrikanischen Kolonien ihres alten Verbündeten angreifen würde, was Hitler eine zusätzliche südliche Verteidigungslinie gäbe. Aber GB stellte sicher, darauf zu antworten, indem sie zu Frankreichs Marinebasen in Algerien hinabsegelten und einige Schiffe versenkten. Hitler begann, Pläne für eine Invasion von GB vorzulegen. Bevor deutsche Truppen auf britischem Boden landen können, brauchte er zuerst Luft- und Seeüberlegenheit über den Channel. Wellen deutscher Bomber kamen, während die zahlenmäßig unterlegene RAF tapfer rund um die Uhr arbeitete, um die deutschen Angriffe abzuwürgen. Zuerst attackierte die Lufwaffe britische Häfen und Küsteneinrichtungen, dann RAF-Basen, was die Fähigkeit der RAF lähmte, die Nation zu verteidigen. Und es sah danach aus, das Hitlers große britische Invasion bevorstand. Doch dann befahl Churchill einen kleinen, recht unbedeutenden Bombenangriff auf Berlin. Es verursachte wenig Schaden, doch Hitler war wutentbrannt, und befahl sofort der Luftwaffe
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ihre Angriffe auf zivile Ziele in London umzulenken. Kinder wurden aufs Land hinausgeschickt, weg von ihren Eltern, um Gefahr zu vermeiden. Und häufige Wege zu Luftschutzbunkern wurden tägliche Vorkommnisse. Doch die britische Moral blieb standhaft. Lächeln, Stricken, lässig herumliegen, diese Menschen haben Eier aus Stahl. Diese Refokussierung auf London gab der RAF auch Atemraum, sich neu zu ordnen. Also schoss sich Hitler hier sozusagen in den Fuß. Erstmal, nur in den Fuß. Schließlich schickte die Luftwaffe einen massiven, alle Kräfte umfassenden Angriff auf London los, und die RAF wehrte ihn erfolgreich ab, und zerstörte sehr viele deutsche Flugzeuge, und verschaffte Großbritannien einen festen Besitz der Luftüberlegenheit. Hitlers Invasion musste verschoben werden, aber das Bombardement britischer Städte ging einige Zeit weiter.

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