Die halbe Erde unter Schutz

Die halbe Erde unter Schutz

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Language: German

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radio wissen die ganze welt des  wissens ein podcast von bayern 2 eine neue folge radio wissen umweltorganisationen   weltweit fordern mehr und größere gebiete des  planeten unter schutz zu stellen um so arten   zu erhalten und gleichzeitig die erderwärmung  zu verlangsamen der us amerikanische biologe   und sachbuchautor eric donnerstag hat mit  einem team von wissenschaftlern untersucht   wo wie viel land dafür auf der welt  unter schutz gestellt werden müsste nach der auswertung von 14.000 studien zur  klimatischen entwicklung ist der weltklimarat   zu dem schluss gekommen dass das ziel von  nur 1,5 grad erwärmung wohl nicht erst 2040   überschritten wird sondern bereits anfang  der 2030er jahre dürren stürme starkregen   wetter extreme werden sich häufen der  meeresspiegel wird ansteigen bis zum  
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jahre 2100 im ungünstigsten fall auf bis  zu zwei meter zeitgleich findet ein großes   artensterben statt seit 1970 sind global 68 der  wirbeltier bestände zurückgegangen noch ist es   nicht zu spät für artenvielfalt und klima doch  schnelleres und konsequenteres handeln ist nötig dass global safety net ist eine studie  veröffentlicht im fachblatt science etwa in der   ein wissenschaftlerteam ermittelt hat in welchen  regionen auf der welt schutzzone nötig wären um   das rasante tempo in dem artensterben und klima  erhitzung voranschreiten zu verlangsamen große   schutzgebiete sein der logische einfachste und  finanziell günstigste weg um beides zu erreichen   sagt eric den ast ein us-amerikanischer  biologe und hauptautor der studie
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zugrunde liegt dass die lösung des problems  des sechsten großen artensterben des verlusts   der biologischen vielfalt und die lösung  des problems des klimawandels voneinander   abhängig man kann das eine nicht ohne das  andere lösen wenn die temperatur weiter   steigt verwandelt sich der amazonas von einem  regenwald gehen eine savanne wir verlieren   dann nicht nur die dort lebenden karten  sondern auch die fähigkeit eine riesige   menge an kohlenstoff abzubauen es ist also eine  doppelte katastrophe deshalb ist es so wichtig   eine lösung zu finden die beide probleme angeht  und genau das haben wir in diesem papier getan die angedachten schutzzonen im global safety net   dem weltweiten sicherheitsnetz sind  online auf einer weltkarte zu sehen   die erste ebene grün gezeichnet lässt die bereits  existierenden 15 schutzzonen erscheinen hinzu  
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kommen fünf weitere ebene die biete für seltene  arten und solche mit hoher biologischer vielfalt   landschaften für große säugetiere derzeit  noch intakte wildnisgebiete und gebiete zur   klima stabilisieren das team um eric donnerstag  hat zwei jahre am global safety net gearbeitet die verschiedenen ebenen sind aus den  wichtigsten wissenschaftlichen erkenntnissen   der verschiedenen spezialisten für biologische  vielfalt auf der welt entstanden wo gibt es   gefährdete vögel säugetiere reptilien  amphibien und pflanzen und so weiter eric den ast ein war 25 jahre lang leitender  wissenschaftler beim wwf und dort unter anderem   beteiligt an naturschutz plänen in aller welt  für das safety net am wichtigsten so denn es   seien sei der schutz der tropischen regenwälder  diese decken zwar nur noch rund sieben prozent   der erdoberfläche hier leben aber nach schätzungen  mehr als 30 millionen tier und pflanzenarten und  
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viele davon sind stark gefährdet damit dort  aber auch in abgelegenen gegenden auf der   nordhalbkugel schutzzonen entstehen können  sei das engagement westlicher länder nötig die bei weitem wichtigste einzelinvestition die  getätigten können um eine lebendige biosphäre   für künftige generationen zu sichern ist die  investition in die unterstützung indigener   völker um das land das sie beanspruchen  besser zu schützen etwa 37 prozent des   selbst die netz wird von indigenen gruppen  bewohnt wir können helfen indem wir diese   indigenen gemeinschaften besser finanzieren  und mit ihnen zusammenarbeiten wenn sie sich   denn dafür entscheiden teil des festes zu  sein und das ist natürlich ihre entscheidung menschenrechtler geben zu bedenken das  neue schutzgebiete bisher oft eingerichtet   wurden ohne dabei die rechte der indigenen  bevölkerung zu beachten das soll hier anders  
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sein betont den ast ein die bevölkerung  möglicher schutzgebiete soll ansässig   bleiben ansonsten aber der kontakt zwischen  menschen und wildnis stark eingeschränkt   werden das könnte auch das aufkommen und  die verbreitung neuartige viren verhindern durch die verringerung von kontaktzonen hätten wir   nicht nur die artenvielfalt dieser  wälder erhalten den kohlenstoff und   schützen unser klima wir verringern auch  die wahrscheinlichkeit künftiger pandemie was für einzigartige lebensräume die tropischen  regenwälder sind ist in den aufnahmen des   bioakustiker sburny cruz zu erahnen kraus spricht  von bioton ihn und meint das zusammenspiel der   einzelnen tierstimmen ein orchester der tiere in  dem jede tierart eine eigene akustische nische   besetzt in den tropischen regenwäldern leben  nicht einfach nur tierarten hier wird nicht  
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einfach nur co2 gespeichert betont panik groß  hier lebten auch unsere vorfahren einst selbst   und eng verbunden mit der natur hier seien die  ursprünge der menschlichen kultur zu finden aus den hier stimmen die aus den lebensräumen  kamen in denen ihr einst lebten haben wir die   rhythmen die melodien und die anordnung  der klänge herausgehört und nachgeahmt   wir haben diese natürlichen garten drang in  unserem musikalischen ausdruck integriert   und daraus entwickelte sich nicht nur  die musik sondern auch die sprache die größten schutzzonen im global safety net  würden weit im norden der erde entstehen in   abgelegenen regionen in nordasien und kanada  lebensraum für große säugetiere wie beeren wie   sonst pumas und luchse zwischen den schutzzonen  sind verbindungsstrecken geplant durch die es   wild tieren und pflanzen ermöglicht werden  soll sich in andere gebiete auszubreiten  
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diese ohnehin notwendige voraussetzung zum  überleben wird noch wichtiger werden denn es   ist davon auszugehen dass sich die bestände  vieler arten räumlich verschieben müssen   da sie aufgrund des klimawandels zukünftig in  ihren bisherigen biotop nicht mehr existieren   können die verbindung der biotope spielt  im global safety net eine wichtige rolle wie viel land würde man benötigen um alle  schutzgebiete und alle intakten gebiete der   erde miteinander zu verbinden wenn wir das  mit 2,5 kilometer breiten korridoren tun   würden benötigten wir dafür nur etwa  2,7 prozent der fläche im falle des   klimawandels können arten so auch von  einem gebiet in ein anderes umzuziehen in deutschland ist die verbindung der einzelnen  biotope seit 2002 im naturschutzgesetz als ziel  
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verankert die bundesländer sollen dafür eigentlich  zehn prozent ihrer flächen zur verfügung stellen   doch davon ist man weit entfernt sind alle  für safety net angedachten ebenen aktiviert   ergibt sich ein riesiges netz von schutzgebieten  kohlenstoffsenken und verbindungen dazwischen wir kommen insgesamt auf etwa 46 prozent der  erdoberfläche die geschützt werden müssen   15 prozent sind bereits geschützt weitere 31  prozent müssen hinzukommen und dann noch ein   bisschen mehr für korridore die alle intakten  lebensräume auf der erde miteinander verbinden die halbe erde unter schutz sehr schwierig  das umzusetzen meint günter mitlacher leiter   internationale biodiversitätspolitik beim wwf  deutschland 50 prozent der erdoberfläche unter   schutz zu stellen wäre eine riesige anstrengung  ob sie zum erfolg führen würde muss man fragen  
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weil der druck ist ja dann noch größer auf den  anderen 50 prozent und ob die verteilung von   land auf dieser erde so sein wird das 50 prozent  quasi für natur und nachhaltige bewirtschaftung   reserviert werden würde das glaube ich hat  wenig attraktivität bei politikern entscheidend   sei so günter mitlacher wie in geschützten und  ungeschützten gebieten mit dem jeweiligen boden   umgegangen wird die idee ist einfach dass beide  bieter hat die anders bewirtschaftet werden die   ökologisch bewirtschaftet werden und dann  wenn man da schon mal 50 prozent schaffen   würde dann hätte man schon sehr viel erreicht  um das rasante tempo in dem klimawandel und   artensterben fortschreiten abzubremsen sei die  weltweite aufforstung ein schlüssel das ist ein   wichtiger punkt um kurzfristig und halt auch  mittelfristig mit ökonomisch überschaubaren  
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kosten dem klimawandel zu begegnen und wenn man  wie der aufforstungsprogramme machten in einer   ökologischen weise dann profitiert natürlich  halte auch die wildarten bestände davon da   gibts da die großen synergien insgesamt da  sind sich umweltverbände aber mittlerweile   auch viele entscheidungsträger aus der politik  einig sind neue große schutzgebiete unumgänglich juli verabschiedet ursula von der leyen spricht  beim pariser umweltgipfel man plane damit anfang   2000 21 davon dass ein neues kapitel für den  planeten aufgeschlagen werde denn 50 staaten   darunter auch deutschland unterstützen das  ziel 30 prozent der land- und meeresflächen   bis 2030 unter schutz zu stellen pläne für  den naturschutz gab und gibt es viele in   deutschland haben sie meist gemeint dass das  jeweilige ziel weit in der zukunft liegt und  
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dann dennoch selten erreicht wird doch wie sieht  praktizierter naturschutz heute aus zum beispiel   im wald der etwa 32 prozent der landfläche  deutschlands ausmacht dem wald in deutschland   geht es laut waldzustandsbericht schlecht das  hängt mit dem klimawandel aber womöglich auch   mit zu intensiver forstwirtschaft zusammen 2007  hat die bundesregierung das ziel ausgerufen bis   2020 fünf prozent der wälder ganz aus der  nutzung zu nehmen heute liegt der anteil von   solchen naturwäldern bei 2,8 prozent dabei  könnten gerade diese einen besonderen wert   für den arten- und klimaschutz darstellen  hier stehen vorwiegend laubbäume heimischer   ökosysteme die alt und groß werden dürfen sie  bilden geschlossene kronen decken die für ein   kühlendes wald innenklima sorgen und den boden  vor sonnenstrahlen und austrocknung schützen   wenn hier die bäume sterben bleibt das totholz  liegen was diversen tier und pflanzenarten zu  
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existieren hilft jana valentin wald referentin  bei robin wood kniet vor einem abgestorbenen   baumstumpf hier können jetzt so das ganze spektrum  des lebens sehen wir werden hier unterschiedliche   käfer finden wahrscheinlich auch seltene arten  wie werden ja unterschiedliche pilze finden   und auch mikroorganismen und gleichzeitig ist das  totholz auch ein wunderbarer fundus an nährstoffen   für den kompletten rest des waldes das vermutet  jetzt hier so nach und nach über die jahrzehnte   und jahrhunderte und alle anderen bäume die ja  außen herum stehen profitieren davon im waldboden   herrscht eine riesige vielfalt ein einziges  gramm enthält mehr als 50.000 verschiedene   bakterienarten und mehrere hundert meter an pilz  höfen von pilzen ausgebildete fäden regenwürmer   und insekten sind in dieser welt die riesen und so  klingt es wenn sie sich durch den boden arbeiten das schweizer öko akustik projekt sound inc soll  hat mit speziellen mikrofonen das leben im boden  
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aufgenommen dieser muss das ist auch ein erbe den  uns diese wälder schenken der unglaublich wichtig   für uns ist die darum es speichert nämlich nicht  nur feuchtigkeit und nährstoffen sondern das ist   auch unsere co2 senke das ist unser speicher  das ist sozusagen ja einen zersetzungsprozess   und wenn es aber erstmal im humus ist dann ist  das da auch über jahrhunderte gebunden da kommt   das nicht mehr raus etwa die hälfte des von den  wäldern aufgenommenen kohlendioxids steckt im   holz der bäume die andere hälfte liegt darunter  im boden eine tatsache die bei berechnungen zur   co2 speicherung im wald häufig übersehen wird der  in deutschland eigentlich heimische laubmischwald   wurde vielerorts durch schnell wachsenden fichten  ersetzt doch die neuen klimatischen bedingungen   setzten insbesondere fichtenmonokulturen gerade  ein ende liebisch professor für naturschutz an   der hochschule für nachhaltige entwicklung  eberswalde hat abgestorbene fichten heine  
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aufgesucht um zu schauen wie dort nun mit den  böden umgegangen und der zukünftige wald geplant   wird der waldboden fast flächig befahren  die bäume werden teilweise sogar mit den   wurzeln entfernt das sind natürlich die denkbar  schlechtesten voraussetzungen um hier einen neuen   wald zu starten und ich mache mir große sorgen  tatsächlich wie die deutsche forstwirtschaft   umgeht vor allem mit dem fundament des waldes  der zukunft das ist nämlich der boden neben den   ozeanen sind intakte wälder entscheidend für die  bindung von co2 und den erhalt der artenvielfalt   doch egal wo man hinschauen so preibisch  überall auf der welt werden wälder immer   stärker genutzt anstatt sie zu schonen dabei  hätten sie ohnehin schon mit brandon dürren   und stürmen zu kämpfen waldboden degradiert  weltweit und wird unfruchtbar ein grund dafür   dass der amazonas-regenwald mittlerweile von  einer kohlenstoffsenke zur kohlenstoff quelle  
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geworden ist gut die hälfte aller emissionen wird  vom land und vom meer absorbiert rund 25 prozent   von den pflanzen an land und rund 25 prozent  von den ozeanen wir müssen diese natürlichen   kohlenstoffsenken erhalten wenn wir auch nur  den hauch einer chance haben wollen unter   dem schwellenwert von 1,5 grad anstieg der  globalen durchschnittstemperatur zu bleiben die ozeane haben eine entscheidende bedeutung  für die zukunft der erde so erregt in astana   hier müssten endlich schutzzonen geschaffen  werden die ihren namen auch verdienen ein entscheidender unterschied zwischen  meeres und land schutzgebieten besteht   darin dass meeresschutzgebiete weiterhin  vielfältig genutzt werden können so warte   durch fischfang während in schutzgebieten  an land zum beispiel ein holzeinschlag mehr  
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möglich ist deshalb wäre es wichtig strenge  knowtech zonen einzurichten in denen die   fischerei hundertprozentig ausgeschlossen ist  in solchen gebieten können sich die populationen   erholen derzeit werden alle größeren fische  bis zum kommerziellen aussterben befischt nur 27 prozent der weltmeere sind bislang  streng geschützt viel zu wenig sagen viele   um die bestände gegen die radikalen methoden  der fischerei zu verteidigen werden etwa   grundschleppnetze kilometer weit über den  meeresboden gezogen sorgt das nicht nur für   unmengen an unerwünschten beifang im vorbeifahren  wird auch der lebensraum meeresboden zerstört   und zugleich viel co2 freigesetzt größere  echte meeresschutz zonen kommen nicht nur   der artenvielfalt zu gute auch die fischerei  profitiert von sich erholenden beständen das   zeigt eine im fachjournal nature publizierte  studie auch in deutschen gewässern darf in   mehrere schutzzonen gefischt werden aber nicht nur  das ganz im norden der republik kurz vor dänemark  
18:22
auf der insel fehmarn genau hier ist geplant die  ostsee über 18 kilometer auszubaggern um dort   betonelemente zu versenken für eine autobahn maut  finanziert und auch eine güterbahn trasse karen   neumann kämpft seit jahren mit dem aktionsbündnis  weltretter gegen den fehmarnbelt tunnel der quer   durch ein meeresschutzgebiet führt fassungslos  sieht sie über die noch ruhige ostsee und genau   hier soll eben über jahre die aussie ausgebaggert  werden der meeresboden tief und breit also bis zu   200 meter breit und 16 meter tief und das wird  über jahre hier die ostsee einfügen wir haben   hier haben wir haben hier den seltenen schweinswal  der hatte seine kinderstube und auch die riffe die   gefunden wurden sind ja nach wie vor genau  da wo auch die tunneleinfahrt ihre an land   kommen soll achteinhalb jahre bauzeit millionen  von kubikmetern aufgebaggert am meeresgrund   tonnenweise vorgefertigte tunnel teile aus beton  man hätte auch einen die umweltschonenden tunnel  
19:26
unter dem meeresboden bauen können doch dieser  hätte mehr gekostet der tunnel ist nur ein   beispiel für nicht praktizierten meeresschutz  in die ozeane wird auf der ganzen welt kaum   reguliert eingegriffen erstmals wurde nun in  einer studie die bauliche substanz in den meeren   vermessen häfen aquakulturanlagen tiefseekabel und  vieles mehr und deren einfluss auf die ökosysteme   geleitet wurde die studie von der ökologie  in annaba note von der universität sydney wenn man den physischen fußabdruck plus  umgebung zusammenzählt kommt man auf zwei   bis vier millionen quadratkilometer meeresboden  die auf ganz verschiedene art und weise verändert   oder beeinflusst worden und fast alles davon  nämlich 99 spielt sich rund um die meeresküsten an den küsten ist die biodiversität am  größten durch bauten werden die meere  
20:33
also an ihrer empfindlichsten stelle  beeinflusst den meisten raum nehmen   mittlerweile aquakulturanlagen 1 durch  sie gelangen großflächig chemikalien und   medikamente ins wasser den größten einfluss  auf die marinen ökosysteme üben aber laut   der studie die häfen in aller welt aus der bi  guest impact modifikation das verkehrsaufkommen   dort und drumherum die arbeiten in den häfen  der gewaltige und weithin hörbare lärm von   den schiffen all das wirkt sich auf einen  großen teil der küsten ökosysteme der welt die ozeane haben nicht nur mit  plastikmüll versauerung und   überfischung zu tun sondern auch mit  kaum regulierten baulichen maßnahmen wir fordern ein angemessenes management  dafür wo und wie im meer gebaut wird um   die auswirkungen so gering wie möglich zu halten  die raumplanung im meer hat gerade erst begonnen
21:34
eine raumplanung die die bedürfnisse  der natur besser beachtet und große   neue schutzzonen beides verlangt  konsequentes gemeinsames handeln   der nationen der welt kann man  sich das überhaupt vorstellen es bedarf einer neuen ära der  globalen verantwortung wir müssen   politiker wählen die eine umfassendere  weltanschauung haben als nur den blick   bis zur nächsten wahl und was in den  eigenen hinterhöfen vor sich geht die   auch an die folgenden generationen denken  und was für eine welt diese erben sollen eric denersten weist darauf hin dass  der umgang mit der korona pandemie   doch beweise was alles möglich ist  wenn nur alle an einem strang ziehen allein in den usa würden billionen dollar  für den kampf gegen das corona virus und  
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all seine auswirkungen ausgegeben wenn  wir nur einen bruchteil davon für den   schutz der natur und den schutz unseres  klimas ausgeben kann es uns gelingen all   diesen existenziellen bedrohungen auf  einmal zu beginn 100 bis 150 milliarden   dollar pro jahr weltweit würden uns in  zehn jahren dieses sicherheitsnetz geben das war radio wissen ein podcast von bayern2  autor dieser folge marco paul ii regie führte   irene schock es sprachen irina wanka andreas  neumann und diana gaul technik monique rijks   sänger redaktion bernhard kastner wenn  sie keine folge mehr verpassen wollen   abonnieren sie radio wissen unter bayern2  de/podcast und überall wo's podcasts gibt

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