Why You Will Marry the Wrong Person

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Language: German

Type: Human

Number of phrases: 477

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Ich wurde danach gefragt, heute über ein Essay zu sprechen, das ich für die New York Times letztes Jahr geschrieben habe, welches unter einem eher dramatischen Titel veröffentlicht wurde. Es hieß: "Warum du die falsche Person heiraten wirst." Vielleicht können wir so beginnen... Wir sind unter Freunden... Wir fragen einfach: Wie viele in diesem Raum denken, dass sie die falsche Person geheiratet haben. Wir sind unter Freunden. Diese Dame? Dieses Paar? 5-10? Ich sage 30 Personen im Raum und wir müssen das immer verdreifachen... Also gibt es eine große Mehrheit. Aber ich bin hier, um Ratschläge zu geben und Trost zu spenden. Aber ich bin hier, um Ratschläge zu geben und Trost zu spenden. Für diese Situation. Es gibt eine Menge Wut bezüglich unseres Liebeslebens - privat ausgelebt - wobei viele von uns umhergehen und sich ziemlich erzürnt fühlen. Wütend im privaten Bereich, über den Weg, dass unser Liebesleben genommen hat. Meine Aufgabe heute ist die Wut in Traurigkeit umzuwandeln. Wenn wir es schaffen Wenn wir es schaffen, Wut in Trauer umzuwandeln, haben wir einen psychologischen Fortschritt gemacht.
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Und das ist die heutige Aufgabe. Was sich sehr oft hinter Wut verbirgt ist eine ungewöhnliche Beschaffenheit, weil wir dazu tendieren zu denken, dass sehr wütende Menschen sehr finstere und pessimistische Charaktere sind. Absolut nicht! Kratzt man an der Oberfläche einer jeden regulären wütenden Person, wird man einen stürmischen Optimisten finden. Es ist in Wirklichkeit Hoffnung, die die Wut antreibt. Denken Sie an die Person die jedes mal schreit, wenn sie die Hausschlüssel nicht finden kann. Oder wenn sie im Stau stehen. Diese unglücklichen Charaktere zeigen einen kuriosen, aber verwegenen Glauben an eine Welt, in der Schlüssel nie abhanden kommen. In der die Straßen auf wundersame Weise staufrei sind. Es ist Hoffnung, die ihre Wut auf Hochtouren bringt. Wenn wir es schaffen wollen, ein bisschen weniger traurig... äh... wütend ein bisschen weniger wütend auf unser Liebesleben zu sein, müssen wir manche unserer Hoffnungen verringern. Es ist sehr schwierig, Hoffnungen hinsichtlich der Liebe zu verringern, weil es große Industrien gibt, die dazu wie gemacht sind, um unsere Erwartungen an Liebe zu inflationieren. Es gibt das wundervolle Zitat des deutschen Philosophen Theodor W. Adorno, welcher in den 1960er Jahren sagte: "Der gefährlichste Mann
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in Amerika wäre Walt Disney." Und der Grund für seine Attacke auf Walt Disney war, dass er glaubte, Walt wäre der wesentliche Vertreter der Hoffnung und deshalb der Wut und der Verbitterung. Und er dachte, es wäre die Aufgabe der Philosophie, um sanft Täuschungen rückgängig zu machen. Das ist das, was ich heute machen werde. Erinnern Sie sich an das Thema des Vortrags: "Warum du die falsche Person heiraten wirst." Es gibt eine Menge Gründe, warum dies Ihnen geschehen wird oder vielleicht, in der Heimlichkeit Ihres Herzens, bereits geschehen ist. vielleicht, in der Heimlichkeit Ihres Herzens, bereits geschehen ist. Ich sollte vielleicht sagen, dass es nicht so schlimm ist und der Grund dafür ist, dass wir alle es nicht bewerkstelligen werden, die "richtige" Person zu finden, zu finden, aber wir werden es wahrscheinlich alle bewerkstelligen, ein "Gut-genug-Person" zu finden. Und das ist ein Erfolg, wie wir sehen werden. Und das ist ein Erfolg, wie wir sehen werden. Eine der Gründe, warum wir nicht das zustande bringen, was wir uns vielleicht am Anfang oder als Teenager erhofft haben, als wir über Liebe nachdachten, was wir uns vielleicht am Anfang oder als Teenager erhofft haben, als wir über Liebe nachdachten, ist, das wir sehr seltsam sind. Ich bin sehr seltsam und Sie sind sehr seltsam. Wir lassen das nicht durchblicken und wir machen nichts sehr Gefährliches,
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aber wir sind grundsätzlich psychologisch ziemlich seltsam. Wir wissen normalerweise nicht viel über diese Seltsamkeit Wir brauchen dazu lange, lange Zeit, bevor wir wirklich einen Überblick darüber haben, in welcher Art und Weise es schwierig ist, mit uns zu leben. bevor wir wirklich einen Überblick darüber haben, in welcher Art und Weise es schwierig ist, mit uns zu leben. Denkt irgendjemand in diesem Raum, dass es leicht ist, mit ihm zu leben? Im Großen und Ganzen. (Oh mein Gott!) Ich möchte nicht unhöflich sein, aber das kommt natürlich hinterher: Ich weiß, ich weiß, dass es nicht einfach ist, mit Ihnen zu leben. Und der Grund dafür ist, dass sie ein Homo sapiens sind, deshalb ist es nicht leicht, mit Ihnen zu leben. Mit niemandem ist es so. Es gibt eine Mauer des Schweigens, die uns abschirmt von einer tieferen Bekanntschaft mit dem, was es so schwierig macht, mit uns zu leben. Es gibt eine Mauer des Schweigens, die uns abschirmt von einer tieferen Bekanntschaft mit dem, was es so schwierig macht, mit uns zu leben. Unsere Freunde wollen es uns nicht sagen. Warum sollten sie sich damit plagen? Sie wollen nur einen schönen Abend verbringen. Unsere Freunde wollen es uns nicht sagen. Warum sollten sie sich damit plagen? Sie wollen nur einen schönen Abend verbringen. Unsere Freunde wissen mehr über uns und mehr über unsere Fehler. Wahrscheinlich weiß ein Unbekannter nach einer zehn-minütigen Bekanntschaft mehr über unsere Fehler, als wir in 40 Jahren Leben auf der Erde lernen werden. Wahrscheinlich weiß ein Unbekannter nach einer zehn-minütigen Bekanntschaft mehr über unsere Fehler, als wir in 40 Jahren Leben auf der Erde lernen werden. Unsere Kapazität zu ahnen, was mit uns falsch ist, ist sehr schwach. Unsere Eltern sagen uns nicht sehr viel. Warum sollten sie? Sie lieben uns zu sehr. Sie wissen es, sie sehen es. Sie folgen uns von der Wiege. Sie wissen, was mit uns falsch ist, aber sie sagen es uns nicht.
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Sie wollen nur lieb sein. Unsere Ex-Partner, eine wichtige Quelle. Die wissen es natürlich. Erinnern Sie sich an die Ansprache, die sie gaben? Es war ergreifend zu dieser Zeit, als sie sagten, Erinnern Sie sich an die Ansprache, die sie gaben? Es war ergreifend zu dieser Zeit, als sie sagten, sie wollen ein bisschen mehr Raum, seien vom Reisen angezogen, seien an der Kultur von Südostasien interessiert. Blödsinn! Viele Sachen waren verkehrt an Ihnen, aber sie wollten sich nicht plagen, Ihnen diese zu erklären. Sie waren einfach weg. Weg von hier! Warum sollten sie sich quälen? Dieses Wissen ist da draußen, aber nicht in Ihnen. Dieses Wissen ist da draußen, aber nicht in Ihnen. Und deshalb durchschreiten wir die Welt mit einem schwachen Gefühl dafür, was wirklich falsch mit uns ist. Nicht zuletzt sind wir alle Süchtige. Wir spritzen uns kein Heroin als solches, aber Süchtige im Sinne... Wir müssen Sucht neu definieren! Ich möchte Sucht nicht mit der Substanz definieren, die man nimmt. Ich möchte Sucht nicht mit der Substanz definieren, die man nimmt. Zum Beispiel: Ich bin ein Heroinsüchtiger. Ich bin ein Kokainsüchtiger. Nein. Sucht ist grundsätzlich jede Art von Verhalten, demzufolge man es nicht aushält, mit sich selbst zu sein und sich unangenehmen Gedanken und noch wichtiger: Emotionen bewusst zu werden, die vom Alleinsein kommen.
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Deshalb kann man nach allem süchtig sein, solange es dich von dir selbst weghält. Solange es dich von kniffligem Wissen über dich selbst fernhält. Die meisten von uns sind Süchtige. Und dank verschiedener Technologien und Ablenkungen etc. können wir ein gutes Leben führen, bei dem es fast garantiert ist, dass wir keine Zeit mit uns selbst verbringen. können wir ein gutes Leben führen, bei dem es fast garantiert ist, dass wir keine Zeit mit uns selbst verbringen. können wir ein gutes Leben führen, bei dem es fast garantiert ist, dass wir keine Zeit mit uns selbst verbringen. können wir ein gutes Leben führen, bei dem es fast garantiert ist, dass wir keine Zeit mit uns selbst verbringen. Ausgenommen: eine bestimmte Art von Airlines die noch nicht über die Geräte verfügen, um uns abzulenken. Aber trotzdem kannst du versichert sein, dass du nicht mit dir selbst reden musst. Und das ist ein Desaster für deine Beziehungsfähigkeit mit einem anderen Menschen. Denn, bis du dich nicht selber kennst, kannst du dich nicht richtig in Beziehung zu einem anderen Menschen setzen. Ein Grund, warum Liebe so schwierig ist, ist das sie von uns verlangt, dass wir etwas tun was wir wirklich nicht gerne tun wollen. Dies ist, sich einem anderen menschliches Wesen anzunähern und zu sagen: "Ich brauche dich." "Ich würde nicht wirklich ohne dich überleben." "Ich bin verwundbar dir gegenüber." Und es ist ein sehr starker Impuls in uns allen, stark zu sein gut gefestigt zu sein und nicht unsere Verwundbarkeit einer anderen Person zu offenbaren. Psychologen sprechen von zwei Mustern von Reaktionen, die tendenziös auftreten,
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wenn es eine Gefahr gibt, bei der wir besonders verwundbar sein sollen. Gefährlich verwundbar und einer anderen Person ausgeliefert zu sein. Die erste Reaktion ist, was Psychologen nennen: "Ängstlich gebunden". Die Bindungstheorie kennen Sie vielleicht. Wenn man "ängstlich gebunden" an jemanden ist, sagt man weniger "Ich brauche dich." "Ich bin abhängig von dir." Stattdessen wird man sehr verfahrenstechnisch Stattdessen wird man sehr verfahrenstechnisch. Man sagt: "Du bist zehn Minuten zu spät." Oder: "Ich glaube, die Müllbeutel müssen raus gebracht werden." Oder man beginnt, streng zu werden, obwohl man eigentlich eine sehr ergreifende Frage stellen möchte: "Hast du mich noch gerne?" Aber wir trauen uns nicht, das zu fragen. Stattdessen werden wir gemein. Wir werden starr. Wir werden prozessorientiert. Die andere Form von Verhalten, die Psychologen identifiziert haben, und es tendiert dazu, zu Leuten in diesem Raum zu passen, in anderen Worten: A-Typen, sehr kontaktfreudige Typen, Streber ihr werdet in Beziehungen - sagen Sie mir, wenn ich falsch liege - ihr werdet ausweichend. Was bedeutet: Wenn ihr jemanden braucht, genau in diesem Moment tut ihr so, als wie wenn ihr ihn nicht braucht. Wenn ihr euch am verletzlichsten fühlt, sagt ihr: "Ich bin gerade sehr beschäftigt". "Mir gehts bestens, danke." In anderen Worten: Ihr zeigt nicht euer Bedürfnis nach einer anderen Person, was wiederum diese beginnen lässt
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In anderen Worten: Ihr zeigt nicht euer Bedürfnis nach einer anderen Person, was wiederum diese beginnen lässt, in einer Kette von Gedanken zu denken, ob ihr vertrauenswürdig seid. Und es ist dann ein Kreislauf von wenig vertrauen. Wir begeben uns in diese Formen, in welchen wir uns nicht trauen, was wir wirklich tun sollten, nämlich: "Obwohl ich eine erwachsene Person bin, vielleicht habe ich einen Bart, vielleicht war ich schon eine lange Zeit am leben, ich bin 1,88 groß, etc. Ich bin innerlich in Wirklichkeit ein kleines Kind und ich brauche dich, wie ein kleines Kind seine Eltern brauchen würde." Das ist so demütigend, dass viele von uns verweigern, diesen Schritt zu machen und und deshalb die Herausforderung der Liebe verweigern. Kurz: Wir wissen nicht sehr viel, wie wir lieben sollen. Es hört sich komisch an, stellen Sie sich vor, jemand würde zu Ihnen sagen: Alle von Ihnen in diesem Raum würde wahrscheinlich zu einer Schule der Liebe gehen müssen. Wir denken: "Was? Eine Schule der Liebe? Liebe ist nur ein Instinkt!" Nein, ist es nicht. Es ist eine Fähigkeit. Eine Fähigkeit, die erlernt werden muss. Eine Fähigkeit, die unsere Gesellschaft verweigert, als Fähigkeit zu betrachten. Wir sollen immer nur unseren Gefühlen folgen. Wenn man immer nur seinen Gefühlen folgt, wird man fast sicher einen großen Fehler im Leben machen. Was ist Liebe? Wenn man immer nur seinen Gefühlen folgt, wird man fast sicher einen großen Fehler im Leben machen. Was ist Liebe? Letztendlich ist Liebe etwas, wie ich glaube... Zuerst einmal:
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Es gibt eine Unterscheidung zwischen "lieben" und "geliebt werden". Wir alle starten ins Leben mit einer Menge Wissen Es gibt eine Unterscheidung zwischen "lieben" und "geliebt werden". Wir alle starten ins Leben mit einer Menge Wissen über "geliebt werden." "Geliebt werden" ist der lustige Teil. Das ist, wenn dir jemand etwas auf dem Tablett bringt und dich frägt, wie dein Tag in der Schule war, etc. Und wir wachsen damit auf, zu denken, dass das in eine Erwachsenenbeziehung passieren wird. Uns kann dafür vergeben werden. Es ist ein verständlicher Fehler. Aber es ist ein sehr tragischer Fehler. Und verleitet uns dazu, keine Aufmerksamkeit für die andere Seite der Gleichung aufzubringen, welche ist: "Zu lieben." Und verleitet uns dazu, keine Aufmerksamkeit für die andere Seite der Gleichung aufzubringen, welche ist: "Zu lieben." Was bedeutet es: "Zu lieben?" "Zu lieben" ist letztendlich den Willen zu haben, das an der Oberfläche nicht sehr ansprechende Verhalten von jemand zu interpretieren, um mehr gutwillige Gründe zu finden, warum sich dieses Verhalten entfaltet. In anderen Worten: Jemanden zu lieben ist Nachsicht und Großzügigkeit in der Interpretation aufzubringen. Die meisten von uns sind in schrecklicher Not nach Liebe, weil wir eigentlich ein wenig Spielraum brauchen. Unser Verhalten ist oft so kompliziert, wenn wir den Spielraum nicht bekommen würden, würden wir keine Art von Beziehung führen können. Aber wir sind nicht gewöhnt, daran zu denken, dass das der Kern von Liebe ist. Der Kern von dem, was Liebe ist,
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ist die Bereitschaft, das Verhalten eines anderen zu interpretieren. Wo wir dazu tendieren, sehr schlecht zu sein ist zu erkennen, dass jeder, den wir lieben können, ein verwirrender Mix aus Gutem und Schlechtem ist. Es gibt eine wundervolle Psychoanalytikerin namens Melanie Klein, welche in den 1950er und 1960er Jahren aktiv war - ursprünglich aus Wien - aktiv in Nord-London und die studierte, wie Kinder von der elterlichen Situation über Beziehungen lernen. Sie kam zu einer faszinierenden Analyse: Sie argumentierte, dass, wenn Kinder klein sind - sehr klein - sie nicht wirklich realisieren, dass ein Elternteil eine einzige Person ist. Sie tun, was Klein genannt hat, Vater oder Mutter aufteilen in gute Mutter und schlechte Mutter sowie guter Vater und schlechter Vater. Das ist so, wenn ein Kind im Säuglingsalter ist. Was also getan wird: Es wird geteilt in "die gute Mutter" und "die böse Mutter". Was also getan wird: Es wird geteilt in "die gute Mutter" und "die böse Mutter". Es dauert eine lange Zeit - Melanie Klein dachte, es dauert bis man 4 Jahre alt ist - bis man feststellt, dass die gute und die schlechte Mutter eine Person sind. Und man wird zwiespältig, was bedeutet: man wird fähig, jemand zu hassen und nicht mehr zu mögen,
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und zur gleichen Zeit zu lieben. Man ist dazu fähig, nicht von dieser Situation davon zu laufen. Man ist fähig zu sagen: "Ich liebe und hasse jemanden. Und das ist OK." Und Melanie Klein dachte, dass ist eine immense psychologische Errungenschaft. Nicht länger Leute aufzuteilen in: "Absolut brilliant, überragend" und "gehässig, hat mich hängen lassen, hat mich enttäuscht." Jeden, den wir lieben, wird uns enttäuschen. Wir beginnen mit Idealisierung und enden oft mit Verteufelung. Die Person wird von absolut wunderbar zu absolut schrecklich. Reife ist die Fähigkeit, zu sehen, dass keine echten Helden oder Sünder bei den Menschen gibt. Alle von uns, sind dieser verblüffende Mix aus dem Guten und dem Schlechten. Und Erwachsensein und echte psychologische Reife - vielleicht dauert es auch bis zum 65 Lebenjahr, bis es "Klick" macht - (Ich bin noch nicht soweit...) ist die Fähigkeit zu realisieren, dass jeder, den du liebst, ist dieser Mix aus dem Guten und Schlechten. Liebe ist nicht nur Bewunderung für Stärke, es ist außerdem Toleranz der Schwäche und Anerkennung von Ambivalenz.
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Der Grund, warum wir wahrscheinlich echte Fehler machen, wenn wir unsere Liebespartner wählen - manche von Ihnen in diesem Raum haben erstaunliche Fehler gemacht - Warum? Der Grund ist, dass uns gesagt wurde dass der Weg, einen guten Partner zu finden ist seinem Instinkt zu folgen. "Folge deinem Herzen!" Das ist das Mantra. Und so werden wir jederzeit daran erinnert, wenn wir damit aufhören, zu überlegen, zu analysieren... Gibt es Leute in diesem Raum, die denken, dass man zuviel Emotionen denken kann. Viele Leute sagen: Gibt es Leute in diesem Raum, die denken, dass man zuviel Emotionen denken kann. Viele Leute sagen: "Ja, man kann zuviel denken." Ein paar Leute. Man kann nicht zuviel denken. Man kann nur schlecht nachdenken. Aber es gibt so etwas wie "zuviel nachdenken" über Emotionen nicht. Das Problem ist, dass wir in einer romantischen Kultur leben, die Impulse bevorzugt. Und wenn es zur Liebe kommt, passiert etwas kompliziertes. Weil man muss kein vollbezahlter Anhänger der Psychotherapie oder der Psychoanalyze sein, um zu realisieren, das der Weg, wie wir als Erwachsene lieben, ist nur die Spitze des Eisbergs unserer frühen Kindheitserfahrungen. Und in frühester Kindheit war der Weg, wie wir über Liebe lernten, war nicht nur über Erfahrungen der Zärtlichkeit
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und Nettigkeit und Großzügigkeit. Die Liebe, die wir als Kinder erfahren haben, ist auch verbunden mit Erfahrungen wie enttäuscht werden, gedemütigt werden. Vielleicht mit einem Elternteil zu sein, das uns sehr streng behandelt hat, das schimpfte, das uns in einer Art klein fühlen ließ. Anders gesagt: Sehr viele von unseren ersten Erfahrungen mit Liebe sind verbunden mit verschiedenen Arten von Leid. Nun, es passiert etwas sehr schlechtes, wenn wir in die Erwachsenenwelt hinaus gehen Nun, es passiert etwas sehr schlechtes, wenn wir in die Erwachsenenwelt hinaus gehen und Liebespartner auswählen. Wir denken, dass wir Partner suchen, die uns glücklich machen. Aber das machen wir nicht. Wir suchen Partner, die sich vertraut anfühlen. Und das ist etwas anderes. Weil Ähnlichkeit vermutlich verbunden ist mit einer besonderen Art von Folter. Und dies erklärt, warum manchmal Leute zu uns sagen werden: Und dies erklärt, warum manchmal Leute zu uns sagen werden: "Schau, da ist eine wunderbare Person, die solltest du daten. Sie sieht gut aus, sie ist charmant, sie ist alles mögliche." Und wir daten mit ihr, und wir erkennen, dass sie wirklich wundervoll und toll sind, aber wir müssen unseren Freunden gestehen, dass wir die Person aber wir müssen unseren Freunden gestehen, dass wir die Person
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- oft fehlt uns das Vokabular - wir sagen vielleicht: Nicht so spannend, vielleicht nicht sexy oder etwas langweilig, aber was wir wirklich meinen, ist, dass wir in dieser sehr vollkommenen Person jemanden sehen, der nicht fähig ist, uns leiden zu lassen, in einer Art in der wir leiden müssen, um zu fühlen, dass die Liebe echt ist. Und deshalb lehnen wir sie ab. Wir sind nicht bloß auf der Suche nach Glückseligkeit, sonder auch auf Suche nach Leid in einer Art, die sich vertraut anfühlt. Und dies untergräbt unser Vermögen, einen guten Partner zu finden. Hier ist ein weiterer Grund, warum wir im Bereich der Liebe scheitern. Wir tendieren dazu, zu denken, je mehr ein Partner richtig für uns ist, desto weniger müssen wir erklären. z.B. über wer wir sind, wie wir uns fühlen, was uns aufregt, was wir wollen. Wir glauben, eher wie ein kleines Kind von seinen Eltern glaubt, dass ein echt Liebender erraten wird, was in unserem Kopf vorgeht. Einer der größten Fehler, die Menschen machen, ist permanent zu fühlen, dass andere Leute wissen, was in ihnen vorgeht. Ohne, dass wir gesagt hätten, was in uns vorgeht. Es ist sehr umständlich, Worte zu nutzen. Es ist langweilig.
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Und wenn es um Liebe geht, haben wir diesen inständigen Wunsch, dass wir wortlos verstanden werden. Es ist ergreifend. Eine schöne, romantische Idee. Aber es führt zu einem katastrophalen Ausbruch von schmollen. Was ist schmollen? Schmollen ist ein interessantes Phänomen. Wir schmollen nicht bei jedem. Wir schmollen bei Leuten, bei denen wir glauben, dass sie uns verstehen sollten. Und aus irgendeinem Grund entschieden haben, uns nicht zu verstehen. Und deshalb haben wir unser schmollen für Menschen, die wir lieben, und von denen wir denken, dass sie uns lieben. Und sie sagen uns etwas und lösen unabsichtlich eine negative Reaktion in uns aus. Und wir schmollen. Und sie sagen: "Was ist los mit dir Schatz?" Und wir sagen: "Nichts." Und sie werden sagen: "Sag schon, du bist doch verstimmt." "Nein, bin ich nicht, mir geht's gut." Und es ist nicht wahr. Und wir gehen die Treppe rauf und verriegeln die Tür. Und sagen ihnen nicht, was mit uns nicht stimmt. Sie klopfen an die Türe und sagen: "Bitte sag es mir!" Und wir sagen: "Nein, weil wir wollen, dass sie unsere Seele lesen. Weil wir erwarten, dass ein guter Partner es verstehen kann, was wir fühlen und wer wir sind, ohne das wir etwas sagen. Das ist eine Katastrophe für
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unsere Fähigkeit, langanhaltende Beziehungen zu führen. Wenn du nicht erklärst, wirst du niemals verstanden. Der Weg zu einer guten Ehe und zu guter Liebe ist das Können, ein guter Lehrer zu werden. Lehren klingt nach einer begrenzten Profession. Das sind die Leute in Tweet-Jacken, verstaubt, mit Kreidetafeln. etc. Ich rede nicht von dieser Art von lehren. Alle von uns, egal welches Job-Ziel, egal was wir auch immer machen, müssen Lehrer werden. Lehren ist nur das Wort das wir der Fähigkeit geben, eine Idee von einem Kopf in den anderen zu bekommen, auf eine Art, die wahrscheinlich akzeptiert wird. Und die meisten von uns sind furchtbare Lehrer. Die meisten von uns lehren, wenn wir müde sind, wenn wir Angst haben - vor was haben wir Angst? Das wir einen Idioten geheiratet haben! - und weil wir so Angst haben, schreien wir sie an: "Checks doch einfach!" Und die Sache ist leider, wenn du anfängst, den anderen, der verstehen soll, lächerlich zu machen: Unterrichtsstunde vorbei... Man wird niemanden dazu bringen, etwas zu verstehen, dass sie verstehen sollen, solange sie sich klein fühlen. Um gut zu lehren, muss man entspannt sein, muss man akzeptieren, dass der Partner vielleicht nicht versteht.
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Außerdem braucht es eine Kultur in einem Paar, bei der beide bedürfen, einander zu lehren, und deshalb voneinander lernen. Was mich zum nächsten Grund führt, warum du eine unglückliche Beziehung führen wirst. Wahrscheinlich... Und das ist: das du denkst, dass wenn dir jemand etwas über dich sagen möchte, was etwas heikel und unangenehm ist, dass sie dich angreifen. Das machen sie nicht. Sie wollen aus dir einen besseren Menschen machen. Und wir tendieren dazu, nicht zu glauben, dass das eine Rolle in der Liebe spielt. Wir tendieren dazu, zu glauben , dass echte Liebe heißt zu akzeptieren, dass Ganze an uns zu akzeptieren. Tut es nicht! Niemand sollte uns in Gänze akzeptieren, wir sind schrecklich. Das Ganze an uns akzeptieren? Nein. Das ist nicht Liebe. Die völlige Darstellung unseres Charakters, völlige Ausleben von dem, was wir sind, sollte nicht etwas sein, was wir vor jemandem tun, der uns wichtig ist. Was wir machen müssen, ist, zu akzeptieren, dass die andere Person uns zu bilden will und das es keine negative Kritik ist. Kritik ist nur das falsche Wort dass wir einer besseren Idee anheften, welche der Versuch ist, uns in bessere Versionen von uns selbst werden zu lassen.
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Aber wir tendieren sehr stark dazu, diese Idee zurückzuweisen. Aber wir tendieren sehr stark dazu, diese Idee zurückzuweisen. Gibt es Hoffnung? Natürlich gibt es Hoffnung. Schauen Sie, ich habe die Wörter "gut genug" erwähnt. Es ist eine Phrase vom wunderbaren englischen Psychoanalytiker Donald Winnicott. Er hatte viele Eltern, die zu ihm kamen und Sachen sagten wie: "Ich bin so verunsichert, ich bin kein gute/r Mutter/Vater." "Mein Kind hat dies oder jenes Problem" etc. Und Winnicott brachte eine wundervolle Phrase auf: Er sagte: "Sie sind höchstwahrscheinlich ein ausreichend guter Elternteil." Es ist eine Befreiung von unserem ansonsten so anstrengendem Perfektionismus. Die gute Sache ist, dass niemand von uns perfekt ist, und deshalb brauchen wir keine Perfektion. Das Fordern von Perfektion wird uns nur zu einer Sache führen: Einsamkeit. Du kannst nicht Perfektion und Gesellschaft haben. In Gesellschaft mit einer anderen Person zu sein ist Verhandeln, Imperfektion, jeden Tag. Inkompatibilität: Wir sind alle inkompatibel. Aber, es ist die Arbeit der Liebe, die uns liebenswürdig gegenseitig und uns selbst an unsere Inkompatibilität anpassen lässt. Deshalb ist Kompatibilität ein Erfolg der Liebe.
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Es ist nichts, was man am Anfang braucht. Natürlich ist man nicht absolut kompatibel, aber das ist nicht der Punkt. Durch die wahre Liebe akzeptiert man graduell die Notwendigkeit, kompatibel zu sein. Durch die wahre Liebe akzeptiert man graduell die Notwendigkeit, kompatibel zu sein. Wir können wahrscheinlich nicht unseren Typen ändern. Viele von uns sind bestimmte Typen die uns echte Probleme machen werden. Diese sind vielleicht zu distanziert, zu arrogant. die uns echte Probleme machen werden. Diese sind vielleicht zu distanziert, zu arrogant. Sie werden uns quälen auf die ein oder andere Weise. Freunde sagen dann salopp: "Verlasse sie/ihn. Beende die Beziehung." etc. Aber wir sind Realisten hier bei google und ich gebe Ihnen realistische Ratschläge. etc. Aber wir sind Realisten hier bei google und ich gebe Ihnen realistische Ratschläge. Sie schaffen es vielleicht nicht, Ihre Art von Typen zu ändern. Das kann man als gegeben annehmen. Was man tun kann - und das ist ein großer Erfolg - ist zu ändern, wie du mit deinem Charakter auf deinen schwierigen Typen reagierst. Viele von uns haben die Art, wie sie auf komplizierte Typen reagieren, in ihrer Kindheit gebildet. Wenn wir also einen distanzierten Elternteil hatten - was natürlich kein distanzierter Partner ist - als wir also sehr jung waren, reagierten wir auf diesen distanzierten Elternteil mit Aufmerksamkeit erregen. Wir schepperten und schlugen. Und jetzt, wo wir erwachsen sind, scheppern und schlagen wir auf unsere Weise und denken, dass es hilft. Tut es nicht!
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Es kreiert einen Teufelskreis und wird uns nichts bringen. Es liegt jederzeit an uns, reifer auf die Herausforderungen zu reagieren, die die Typen, die wir attraktiv finden, für uns darstellen. Und das ist ein immenser Schritt nach vorne. Ein großer Erfolg. Die andere Sache, die wir tun sollten, ist, das Noble an Kompromissen zu erkennen. Eine der peinlichsten Dinge, die wir jemals zugeben müssen, ist zu sagen: "Das ist mein Partner, ich habe einen Kompromiss gemacht." "Bei der Wahl habe ich einen Kompromiss gemacht." "Warum hast du einen Kompromiss gemacht?" "Nun, weil ich selber nicht so attraktiv bin, ich habe viele Probleme, ich bin ein bisschen verrückt... Offen gesagt: ich konnte niemand besseres angeln. Aber er/sie ist nett! Er/sie ist OK." Man würde denken: Versager. Es ist nicht wahr! Kompromisse machen ist nobel. Wir machen überall im Leben Kompromisse. Es gibt keinen Grund, dies nicht auch im Liebesleben zu tun. Vielleicht bleiben wir wegen der Kinder zusammen, gut! Die Leuten sagen: "Sie bleiben nur wegen der Kinder zusammen." Das ist eine wundervoller Grund, zusammen zu bleiben. Warum sollte man sonst zusammen bleiben? OK, lasst uns also etwas gutmütiger auf die Kunst des Kompromisse machens schauen. Es ist ein große Errungenschaft in der Liebe. Ich werde abschließen
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mit einem Zitat von einem meiner Lieblingsphilosophen, dem dänischen, sehr düsteren Philosphen des 19. Jahrhunderts namens Kierkegaard. In seinem Buch "Entweder oder" hatte Kierkegaard einen wunderbaren Ausbruch. Im Prinzip sagte er: "Natürlich, du wirst die falsche Person heiraten und wirst die falschen Entscheidungen in einer ganzen Reihe von Bereichen treffen. Und der Grund dafür ist, dass du ein Mensch bist. Deshalb, schelte dich nicht, für was Menschen tun." Er sagte: "Heirate und du wirst es bereuen. Heirate nicht, wirst du es dennoch bereuen. Heirate oder heirate nicht, du wirst es so oder so bereuen. Lache über die Dummheit der Welt, so wirst du es bereuen. Weine über sie, du wirst es bereuen. Lache über die Dummheit der Welt, oder weine über sie, du wirst beides bereuen. Erhänge dich, du wirst es bereuen! Erhänge dich nicht, dann wirst du es bereuen. Erhänge dich oder erhänge dich nicht, du wirst es so oder so bereuen. Ob du dich erhängst oder nicht erhängst. Du wirst beides bereuen. Dieser Herr ist die Essenz aller Philosophie. Vielen Dank!

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